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UUM - Untergrund-Untersuchungs-Maschine
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des Verfahrens ist die kontinuierliche Gewinnung von normierten Parametern des anstehenden Baugrundes, ab Unterkante Schotter, bis in Tiefen von 6 m unter Schienenoberkante (SO). Größere Sondiertiefen sind möglich.
| Innenraum der UUM
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Zielsetzung
ist es:
zu gewinnen
Auf einen Regelfahrzeug mit Eigenantrieb (UUM 3) ist die Drucksondieanlage als Zusatzeinrichtung installiert.
Sie besteht im wesentlichen aus einer elektrischen Normsonde, der Vortriebshydraulik und einer Steuer- und Auswerteinheit.
An einem hydraulischen Schlitten angebracht, wird die Sonde in einem Stahlrohr geschützt, vibrierend durch den Schotter gedrückt.
Der auf dem Schlitten angeordnete hydraulische Vorschubzylinder drückt die Sonde über ein Stahlrohrgestänge in Einmeterschüben mit einer kontinuierlichen Geschwindigkeit von 2 cm/s in den anstehenden Baugrund. Die unter diesen Bedingungen, gemäß DIN 4094 Blatt 1, auf die Sonde wirkenden Kräfte, Spitzendruck und Mantelreibung, werden in elektrische Signale umgewandelt.
Die Sondensignale werden über ein mitgeführtes Kabel von der Auswerteinheit dirket über einen X-Y Schreiber aufgezeichnet und auf einer Memory Card digital abgespeichert. Über einen Winkelschrittgeber wird jedes Spitzensignal eindeutig der jeweils aktuellen Tiefe zugeordnet.
Wichtige
Parameter zur späteren Identifikation der Sondierung wie Ort, Datum
und Sondiertiefe werden vor jeder Sondierung über die Rechnerkonsole
vom Sofortausdruck des X-Y Schreibers handschriftlich vermerkt. Die auf
der Memory Card gespeicherten Daten werden später mit einem PC und
angeschlossenem Plotter auf Spezialpapier quantitativ dokumentiert.
Außer dem Spitzendruck (Qs) und der Mantelreibung (Tm), wird das Verhältnis von (Tm) zu (Qs) als Reibungsverhältnis über der gesamten Sondierteife graphisch aufgetragen. Gemäß existierenden Korrelationsdiagrammen, als Anlage beigefügt, ist über das Reibungsverhältnis eine Zuordnung nach den vorhandenen Bodenarten möglich. Die Bodenart kann direkt aus dem Diagramm abgelesen werden.
Der Zeitaufwand für einen Sondiervorgang beträgt, abhängig von der gewünschten Sondierteife, zwischen etwa 25 und 40 Minuten.
Die gewonnen Daten werden nachträglich durch eine spezielle Auswertesoftware
am PC ausgewertet und über einen Farbplotter im DIN A 3 oder DIN A
4 Format ausgeplottet.
Zugleich wird der Bodenindex berechnet und ebenfalls ausgeplottet..
Der Farbplot ermöglicht das sofortige Erkennen von Schichten und deren
Mächtigkeit in der jeweiligen Tiefe.
Durch Ablesen des Bodenindex und Benutzung des Korrelations-diagrammes
kann die Bodenart bestimmt werden.
Vorteile
Werden Bodenaufschlüsse in Tiefen über 2 m unter S.O. gewünscht, beträgt der Zeitaufwand für eine Drucksondierung nur einen Bruchteil der Zeit einer entsprechenden Tiefenbohrung, die, soweit technisch überhaupt möglich, nur mit großem personellem und finanziellem Aufwand durchzuführen ist. Die Drucksondierung ist somit ein preisgünstiges Verfahren, indirekt ein reales Bodenprofil im Gleisbereich in größeren Tiefen zu ermitteln.
Anspechpartner für weitere Informationen: Herr Radu Apopei - Tel. 0 68 21 / 24 09 - 47
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