UUM - Untergrund-Untersuchungs-Maschine
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Rotations-Trocken-Bohrungen
Laborleistungen u.a. mit Bodengefahren, Gutachten im Zusammenwirken mit
Fachinstituten bzw. Ing.-Büros, Es stehen 6 verschiedene Bohrkerne incl. Bohrprotokoll zum Vergleich zur Verfügung! |
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An definierten Punkten im Gleisbereich werden Bohrkerne gewonnen, die
optisch und bodenmechanisch angesprochen und dokumentiert werden. Aus den
Bohrkernen können zur Laboranalyse gestörte und ungestörte
Bodenproben entnommen werden.
Die Bohrkerne geben Auskunft über
Schotterverhältnisse, Unterbau und Wasserverhältnisse und werden im
Labor zur Ermittlung bodenmechanischer Kennwerte herangezogen.
Packlager,
Schottersäcke und sonstige Anomalien können festgestellt werden.
Auf einem schienengebundenen Regelfahrzeug sind Vertikalbohrgeräte
installiert, die Bohrtiefen zwischen 1,37 m und 1,85 m unter SO erreichen und
sich beidseitig bis 4,20 m aus der Gleisachse ausschwenken lassen.
Die
Bohrwerkzeuge sind Stahlrohre mit 200 mm Innendurchmesser, die mit einer
speziellen Bohrkrone und einem ca. 110 mm breiten, verschließbaren
Längsschlitz versehen sind.
Die Bohrwerkzeuge werden unter Rotation
und Druck hydraulisch in den Untergrund getrieben. Im Rohrinneren steigt ein
Bohrkern auf, der beim Ziehen des Rohres im Rohrinneren verbleibt. Nach dem
Öffnen des Sichtschlitzes ist eine direkte Begutachtung des gewonnen
Bohrkernes möglich.
Die Entnahme von Bodenproben erfolgt mittels
Normausstechzylinder für ungestörte Probe und/oder Plastikbeutel
für gestörte Probe. Die Proben werden verpackt und
gekennzeichnet.
Der Bohrkern wird vor Ort angesprochen, vermessen und in einem
Bohrprotokoll eindeutig dokumentiert. Von jeder Bohrung wird eine Fotographie
gemacht.
Das Bohrprotokoll und die dazugehörigen Fotographien werden in
Büroarbeit übersichtlich zusammengestellt und mit eventuellen
Laborergebnissen der beauftragenden Stelle zugesandt.
Der UUM - Einsatz erfolgt von einem festgelegten Tarifpunkt aus.
Im
Normalfall werden keinerlei Hilfsmittel wie z.B. Lok, Beleuchtung, Fremdenergie
benötigt.
Die UUM ist ein selbstfahrendes Regelfahrzeug mit einer
Überstellgeschwindigkeit von bis zu 90 km/h.
Der Normzeitbedarf
für ein Bohrspiel beträgt ca. 10 - 12 min, eine Leistung von 5 - 6
Bohrungen pro Stunde sind realistisch. Ein Bohrspiel umfaßt Bohrung,
Bodenansprache, Dokumentation, Entleeren und Vorfahrt zum nächsten
Bohrloch.
Das Bohrprogramm sollte vorher anhand zur Verfügung stehender
Daten erarbeitet sein. Ideale Daten werden durch Georadar gestellt, aber auch
Gleismeßschriebe und Stellen mit erhöhtem Unterhaltungsbedarf sind
hierfür auswertbar.
Für den Einsatz sind ein
Fahrzeug(Aufsichts)führer und ein Sicherheitsposten zu stellen.
Eventuelle Fahrpläne und eine BETRA sind zu erarbeiten.
Anspechpartner für weitere Informationen: Herr Radu Apopei - Tel. 0 68 41 / 979 147
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